| Poll :: Steigen die Amerikaner ein in die Photovoltaik |
| Ja. Ganz sicher. |
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42% |
[ 27 ] |
| Nein. Die setzen weiterhin auf Öl. |
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9% |
[ 6 ] |
| Weiß nicht. Schlecht einzuschätzen. |
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14% |
[ 9 ] |
| Erst in 2-3 Jahren. Die haben zur Zeit andere Probleme. |
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33% |
[ 21 ] |
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| Stimmen insgesamt : 63 |
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| Autor |
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boese
Fleißiges Mitglied

Info: Betreiber
Angemeldet: 28.04.2007
Beiträge: 469
Wohnort: Wolfsburg
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Verfasst am:
07.11.2008, 22:44 |
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Barak Obama hat sich bereits als Senator für den Umweltschutz eingesetzt und wird es meiner Einschätzung nach als Präsident erst recht tun. Im Gegensatz zu dessen grunzdummen Vorgänger halte ich Obama für einen außerordentlich intelligenten Menschen. Dies zeigt auch seine Karriere, die er bereits hinter sich hat. Insofern glaube ich, dass er sich der großen Verantwortung Amerikas im Kampf um die Begrenzung der Klimakatastrophe durchaus bewusst ist. Ich bin fest davon überzeugt, dass er hier im Gegensatz zur Bush-Administration eine baldige Abkehr vom ölzentrierten Ansatz der Energiepolitik in Gang setzen wird.
Man darf nicht vergessen, dass Obama ganz andere Wurzeln als die Bushs hat. Die Bush-Familie ist sehr eng mit der Öl-Industrie verflochten und hat diesem Industriezweig politisch gesehen fast jeden Wunsch von den Lippen abgelesen. Obama hingegen ist politisch gesehen in keiner Weise mit der Industrie und schon gar nicht mit den Öl-Baronen verheiratet. Gerade das macht mir Hoffnung.
Der einzige Wermutstropfen, den ich dabei sehe ist, dass Obama wird Prioritäten setzen müssen, wenn er sich nicht in den so überaus zahlreichen Problemen des nordamerikanischen Staates verzetteln will. Die Frage ist also, welche Probleme er zuerst angehen wird: Der Krieg im Irak und die Wirtschaftskrise werden mit hoher Sicherheit ganz oben auf seiner Agenda stehen. Ich hoffe, dass der Umweltschutz für ihn eine ähnlich große Bedeutung besitzt, so dass er hier bereits früh in seiner Regierungszeit beginnt, hier Akzente zu setzen.
Barak Obama ist ein Hoffnungsträger, auf den nicht nur die US-Amerikaner setzen, sondern ein großer Teil der Weltbevölkerung. Hoffen wir, dass er sich politisch wird durchsetzen können, dass er die Wunden, die die Bush-Ära der Welt geschlagen hat, wird heilen können und dass er nicht so endet wie John F. Kennedy. |
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Verfasst am:
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Solarnewbies
Fleißiges Mitglied


Info: Betreiber
Angemeldet: 04.05.2008
Beiträge: 325
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Verfasst am:
08.11.2008, 19:09 |
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| boese hat Folgendes geschrieben: |
Der einzige Wermutstropfen, den ich dabei sehe ist, dass Obama wird Prioritäten setzen müssen, wenn er sich nicht in den so überaus zahlreichen Problemen des nordamerikanischen Staates verzetteln will. Die Frage ist also, welche Probleme er zuerst angehen wird: Der Krieg im Irak und die Wirtschaftskrise werden mit hoher Sicherheit ganz oben auf seiner Agenda stehen. Ich hoffe, dass der Umweltschutz für ihn eine ähnlich große Bedeutung besitzt, so dass er hier bereits früh in seiner Regierungszeit beginnt, hier Akzente zu setzen.
Barak Obama ist ein Hoffnungsträger, auf den nicht nur die US-Amerikaner setzen, sondern ein großer Teil der Weltbevölkerung. Hoffen wir, dass er sich politisch wird durchsetzen können, dass er die Wunden, die die Bush-Ära der Welt geschlagen hat, wird heilen können und dass er nicht so endet wie John F. Kennedy. |
Ich sehe das eigentlich im grossen und ganzen genauso. Barak Obama wird Prioritäten setzen müssen und ich denke die werden als erstes im eigenen Land sein. Er wird, so vermute ich, als erstes ein Konjunkturprogramm in Angriff nehmen müssen, damit seine Landsleute wieder in Lohn und Brot kommen können, denn nur zufriedene Wähler könnten ihn in 5 Jahren wieder wählen, dabei wird er sich auch gleich das kranke Gesundheitssystem vornehmen. Die enorme Staatsverschuldung wird dabei ein Problem werden, womit wir beim Thema Kriege rund um den Globus sind, er wird denke ich aber schlau genug sein um zu Wissen das er nicht einfach, die Soldaten aus dem Irak zurückzuholen kann ohne zu riskieren das das Pulverfass Naher Osten explodiert.
In Afghanistan wird er die Europäer mehr einbinden, inkl. unserer Soldaten, die dann wohl früher oder später auch im Süden kämpfen werden müssen, so kann er Einheiten umlenken in den Irak (vorallem Spezialeinheiten).
Ich denke aber das sich innerhalb seiner 1. Amtszeit einiges tun wird in den USA inkl. Klimaschutz, was die Förderung von erneuerbaren Energien mit einbindet.
Wenn die USA was anfangen dann kann das innerhalb von Monaten zum "Renner" werden, wenn man sich nur mal die Flächen ansieht die z.B. in Staaten wie Texas oder New Mexico zur Verfügung stehen und das ganze mit fast dem ganzen Jahr Sonnengarantie.
Aber wir werden sehen was Barak Obama aus den Hoffnungen auf einen Wandel macht. Ich sage dazu nur :"Yes we can"
Grüsse
Solarnewbies |
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lehmann28
Forumsinventar


Info: Solarteur
Angemeldet: 22.06.2006
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Verfasst am:
09.11.2008, 16:57 |
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Solarnewbies
Fleißiges Mitglied


Info: Betreiber
Angemeldet: 04.05.2008
Beiträge: 325
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Verfasst am:
09.11.2008, 17:52 |
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Elektro und Umwelt
Forumsinventar


Info: Solarteur
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Beiträge: 1003
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Verfasst am:
09.11.2008, 20:08 |
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Ich bin auch sehr gespannt was Obama am Ende wirklich alles durchsetzen oder auch erstmal nur angehen kann. Schließlich dürfte er mit seinen Plänen einigen großen Konzernen gewaltig "auf die Füße treten".
Die Chancen für einen PV-Markt sehe ich aber schon recht groß, wenngleich es uns Handwerkern (zumindest den kleineren Firmen) wohl eher nichts bringen wird, wenn nicht sogar wieder einige Lieferengpässe beschert.
Gruß E&U |
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Zehsar
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Angemeldet: 22.08.2007
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Verfasst am:
09.11.2008, 23:05 |
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Hier mal eine passende Info vom Center for American Progress .
In den nächsten Tagen wird von denen ein Buch mit dem Titel "Change for America" herausgeben.
Die Autoren empfehlen Obama laut "Washington Post" die Schaffung eines Nationalen Energierats, der alle politischen Entscheidungen bezüglich des Klimawandels bündeln soll.
Es handelt sich dabei nicht um irgendein Buch, denn einer der Herausgeber ist John Podesta Gründer des Center for American Progress und einer der drei Leiter von Obamas Machtwechsel-Team. Er war übrigens der letzte Stabschef unter Clinton.
Hier http://www.americanprogress.org/issues/2008/09/green_recovery.html findet sich ein Artikel von ihm, in dem er unter der Überschrift „A New Program to Create Good Jobs and Start Building a Low-Carbon Economy“ beschreibt, auf welche Weise die amerikanische Wirtschaft unter dem Aspekt „Green Recovery“ revitalisiert werden sollte.
- Gesamthöhe des Programms 100 Milliarden Dollar.
- Zielstellung 2 Millionen Arbeitsplätze
- Verminderung der Abhängigkeit von Öl
- Aufträge für die amerikanische Industrie für Umwelttechnik, Gebäudesanierung, Windkraft, Solarenergie, Biotreibstoffe, usw.
Mal sehen, welche Aufgabe John Podesta in der neuen Administration bekommt.
So spurlos scheint unser Beispiel und unsere Entwicklung von Solar- und Umwelttechnologie nicht an den USA vorübergegangen zu sein.
Und man wird sich überlegen müssen, welche Sektoren und Unternehmen der amerikanischen Industrie davon am meisten profitieren werden.
Auch könnte es interessant werden, ob deutsche Firmen für Windkraft und Solarenergie schon so stark in Amerika positioniert sind, dass auch mal der eine oder andere Dollar/Euro nach Deutschland zurückfließt – als Lohn für die Pionierarbeit sozusagen.
Sicherlich sind außergewöhnliche Menschen in der Lage Außergewöhnliches zu leisten.
Es ist natürlich die Frage, ob der künftige Präsident solche Großthemen wie den Klimaschutz, die dringend notwendige Reform des Gesundheitswesens, die Energiefrage und die Finanz- und Wirtschaftskrise zugleich angehen kann.
Ich denke, deshalb wird es vor dem Hintergrund einer drohenden globalen Wirtschaftskrise noch etwas dauern.
Und wir sollten aber auch nicht übersehen, wer die Steigbügelhalter für Obama sind, deren Einfluss und Vorgaben er sich wird kaum entziehen können.
Präsidenten und Politiker sind immer nur Foremans der jeweils herrschenden Macht.
Hier mal die Top-Geber für die Präsidentschaftskandidaten 2008:
http://www.opensecrets.org/pres08/contrib.php?id=N00009638&cycle2=2008&goButt2.x=8&goButt2.y=9&goButt2=Submit
und
http://www.opensecrets.org/pres08/contrib.php?id=N00006424&cycle2=2008&goButt2.x=10&goButt2.y=11&goButt2=Submit
Z. |
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lehmann28
Forumsinventar


Info: Solarteur
Angemeldet: 22.06.2006
Beiträge: 5214
Wohnort: Westfalen
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Verfasst am:
19.11.2008, 09:44 |
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Zitat dpa:
"Obama sprach sich dafür aus, die Emission klimaschädlicher Gase bis 2020 auf den Stand von 1990 zurückzufahren. Bis 2050 sollte der Ausstoß dann um weitere 80 Prozent verringert werden. Der scheidende Präsident George W. Bush ist wegen seiner von Wirtschaftsinteressen geprägten Haltung zum Klimaschutz international scharf kritisiert worden."
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/15/0,3672,7411535,00.html
Der Tom  |
_________________ Es gibt 10 verschiedene Arten von Menschen, diejenigen die binär zählen können und diejenigen, die es nicht können |
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Energiemanager
Fleißiges Mitglied

Angemeldet: 10.11.2007
Beiträge: 388
Wohnort: freiburg
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Verfasst am:
20.11.2008, 15:08 |
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Hallo,
hab mir grad die Strahlungskarte von USA angeschaut.
Die haben teilweise mehr als 2000 kWh/m²/a!!!!
Also fast doppelter Ertrag als bei uns!!!
Ich glaub ich kauf mir ne Ranch da drüben....
Grüßle
EM |
_________________ Multimeter war gestern TRI-KA ist heute |
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sonnenökonom
Fleißiges Mitglied

Info: Betreiber
Angemeldet: 23.02.2008
Beiträge: 553
Wohnort: Rottal-Inn
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Verfasst am:
16.12.2008, 14:12 |
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