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 Bitte um Hinweise für eine gute PV-Anlage Nächstes Thema anzeigen
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Autor
Tegernseesonne
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Angemeldet: 29.04.2008
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 29.04.2008, 18:54 Nach oben

Hallo Foren Mitglieder,

ich überlege mir gerade eine PV-Anlage auf ein Hausdach und vielleicht auch auf unser Schuppendach zu installiern zu lassen.
Die größer der Dachfläche Haus beträgt 112m2 Neigung 26° Ausrichtung S/O.
Die 2te Dachfläche (Schuppen) 52m2 18° Ausrichtung S.
Ich wohne in Tegernsee Bayern.

Ich wollte von euch gerne wissen ob und welches Risiko ich eingehe wenn ich auf diese Fläche in dieser Region eine PV-Anlage finanzieren möchte.
Ist es noch rentabel?

Welche Anlagen sind besonders zu empfehlen und auf was muss ich alles bei einem Kauf aufpassen?

Sonnige Grüße

Tegernseesonne Question
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Verfasst am: Nach oben

Boelckmoeller3
Forumsinventar
Forumsinventar



Angemeldet: 23.03.2006
Beiträge: 3804

BeitragVerfasst am: 29.04.2008, 20:34 Nach oben

Hallo Tegernseesonne und willkommen im Forum,

am besten informierst Du dich zu allgemeinen Fragen mit der "Suche" Funktion hier im Forum.
In deiner Region und bei deinen Dächern dürfte es in diesem Jahr absolut keine Probleme bei der Rentablität einer finanzierten PV-Anlage geben.
Die Anlage müsste durch Stromeinnahmen in 12-15 Jahren den Kredit vollständig zurückgezahlt haben
Finanzieren tun wir eigentlich fast alle hier . Einfach weil es Kredite zur Zeit noch ziemlich preiswert gibt.
Laß dir doch von 2 oder 3 Solarteuren mal Angebote erstellen und stelle die Daten der Angebote dann hier hier ein. Wir helfen dir dann gerne bei der Bewertung weiter.

Viele Grüße:

Klaus

_________________
Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut,sondern auch für das, was man nicht tut.

[Laotse, chin. Philosoph, 4-3 Jhd. v. Chr.]
Tegernseesonne
Neu hier
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Angemeldet: 29.04.2008
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 04.05.2008, 06:37 Nach oben

Hallo Klaus
Hallo an alle anderen Leser,

ich bekomme die nächste Woche einige Angebote. In der Zwischenzeit habe ich mit unserem Nachbarn (ein ehem. Elekroingeneur der sein Wissen aus Fachberichten besitzt), gesprochen. dieser ist von Photovoltaik nicht überzeugt. Er sagt, das ganze steckt noch in Kinderschuhen und es würde sich nicht rentieren. Er vermutet, dass die staatliche Förderung nicht über 20 Jahre ausbezahlt wird, weil es zu viele Beschwerden von den Stromkonsumenten die keine PV-Anlage besitzen geben wird.

Der hat mich jetzt etwas verunsichert! Hast du/ Ihr vielleicht Langzeiterfahrung 12-15 Jahre? So lange würde es im Durchschnitt Dauern bis die Finanzierung von der PV-Anlage bezahlt ist.

Sonnige Grüße

Roman
astrafahrer
Fleißiges Mitglied
Fleißiges Mitglied


Info: Betreiber
Angemeldet: 28.06.2005
Beiträge: 518

BeitragVerfasst am: 04.05.2008, 07:35 Nach oben

Tegernseesonne hat Folgendes geschrieben:

Der hat mich jetzt etwas verunsichert! Hast du/ Ihr vielleicht Langzeiterfahrung 12-15 Jahre? So lange würde es im Durchschnitt Dauern bis die Finanzierung von der PV-Anlage bezahlt ist.


Hallo,
ich persönlich würde auf die Meinung deines Nachbarn wenig geben und mir lieber meine eigene bilden Cool

Meine erste Anlage ging 2001 in Betrieb und läuft seitdem fehler- und störungsfrei. Es gibt Anlagen die noch einiges älter sind und immer noch gut laufen. Nutze die Suchfunktion im Forum, es wurde schon einige Male darüber berichtet.

Die aktuelle PV-Technik ist grundsätzlich ausgereift. Man sollte aber auf gute Qualität achten. Finanziert wird in der Regel zwischen 10 und 20 Jahren. Es kommt auf die persönliche Situation darauf an.

Klar muss man sagen, dass die PV-Anlage auch einem gewissen unternehmerischen Risiko unterworfen ist. Aber wo hat man das nicht?

_________________
Grüße
Dieter
-------------
- 4 Anlagen mit 19,22 kWp; Wechselrichter von SMA; Module von Siemens und Solarworld;
- http://www.solarlog-home.de/pvpilsach/
- http://www.solarlog-home.de/pvdeining/
Boelckmoeller3
Forumsinventar
Forumsinventar



Angemeldet: 23.03.2006
Beiträge: 3804

BeitragVerfasst am: 04.05.2008, 07:54 Nach oben

Hallo,

alleine schon um die zu strafen, die als ehemalige Elektroingenieure noch dumm daher reden, würde ich mir jetzt erst recht demonstrativ die Anlage bauen lassen Smile
Bedenke, im nächsten Jahr soll der Vergütungssatz mehr als die bisher üblichen 5% fallen.

Viele Grüße:

Klaus

_________________
Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut,sondern auch für das, was man nicht tut.

[Laotse, chin. Philosoph, 4-3 Jhd. v. Chr.]
sand-pit
Forumsinventar
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Info: Betreiber
Angemeldet: 11.07.2006
Beiträge: 652
Wohnort: Geldern Niederrhein

BeitragVerfasst am: 04.05.2008, 08:27 Nach oben

Hi Tegernseesonne,

wenn Dein Name verspricht, dass Du im Süden wohnst, haste ein Risiko schon minimiert.
Wir hier im hohen Norden haben nicht so gute Wetterbedingungen, wie da unten ... sind aber wahrscheinlich auch nicht risikofreundlicher....
Trotzdem liege ich mit meinem Ertrag (2007) 15% über meiner Prognose.

Vielleicht ein Ausreisser ? - Vielleicht auch nicht - wird sich dieses Jahr zeigen.

Ran an die Planung - Angebote machen lassen.....

Grüße vom Sand-pit

_________________
28 x SW200; WR SPI 4500; 5,65 KWp; 33° Dach; 180°.
"Gedanken hüpfen wie Flöhe von einem Menschen auf den anderen. Aber sie beißen nicht alle."
PatrickK
Stammmitglied
Stammmitglied



Angemeldet: 11.03.2008
Beiträge: 102

BeitragVerfasst am: 05.05.2008, 09:49 Nach oben

genau lass dir mal ein par Angebote machen, ins Forum stellen und dann sehen wir weiter.

Wichtig ist, dass die Anlage noch dieses Jahr in Betrieb geht sonst kannste die Geschichte vergessen!

Also frag bei den Solateuren auch gleich wie schnell das ganze lieferbar ist.
Helmut Rieger
Neu hier
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Info: Berater
Angemeldet: 11.04.2008
Beiträge: 1
Wohnort: Pfinztal bei Karlsruhe

BeitragVerfasst am: 07.05.2008, 08:09 Nach oben

Hallo Tergernseesonne,
es gibt Karten auf denen die Sonneneinstrahlung je nach Standort in Deutschland eingezeichnet ist. Dabei ist Dein Standort gut. Was in diesem Zusammenhang sehr viel wichtiger ist, ist die Frage nach Verschattung oder Hochspannungsleitungen. PV-Module sind in Reihe geschaltet, da heißt, wenn eine Zelle ausfällt, fällt das ganze Modul aus. Dem wird zwar von den herstellern mit By-pass-dioden entgegengewirkt, trotzdem ist mit einem erheblichen Leistungsverlust zu rechnen. Man kann für zeitweise teilverschattete Flächen eigene Strings einrichten, wo im Verschattungsfall dann nur diese ausfallen. Dazu muss man dann aber am Wechselrichter mind. zwei unabhängige DC-eingänge haben. In Sachen Finanzierung sollte es überhaupt kein Problem geben, wenn Du möchtest kann ich Dir entsprechende banken nenne, die sich darauf spezialisiert haben. Das gleiche gilt auch für Versicherungen.
Im übrigen kann ich mich den Vorrednern nur anschließen, die Dir zu der Installation raten. Es wurde auch schon angesprochen, dass die Einspeisevergütung im nächsten Jahr um ca. 9,8% nicht wie üblich um 5% zurückgehen wird. Die Meinung, dass die Einspeisevergütung nicht die 20 Jahre durchgezahlt werden wird ist sicher falsch, da das nicht aus dem Säckel der bundesregierung geht, sondern durch ein Umlageverfahren von uns allen mit der Stromrechnung mitbezahlt wird.
Bei der Beschaffung der Module, der Wechselrichter und des Dachbefestigungsmaterials kann ich Dir be´hilflich sein. Ich mache das im Bereich Baden, Pfalz hier professionell werde aber nicht an den tergernsee fahren um eine Anlage zu Installieren. Das kannst Du selbst machen. Im Zweifelsfall kann ich Dir Tips geben. Kann Dir aber meine Einkaufskonditionen weiter geben, so dass Du auch direkt an den Hersteller bezahlen kannst. Wenn Du Dich von mir gut beraten gefühlt hast kannst Du mir ja aus Deinen ersten Erträgen einé Anerkennung geben.
Gruß Helmut Rieger

_________________
Mögen wir alle immer
Luft zum atmen
Feuer zum wärmen
Wasser zum trinken
und Erde zum leben haben.
Ping Slammy
Vielschreiber
Vielschreiber



Angemeldet: 03.08.2006
Beiträge: 262
Wohnort: 94362 Neukirchen

BeitragVerfasst am: 07.05.2008, 09:37 Nach oben

Hallo Tegernseesonne,

ich habe von ca. 4 Jahren eine Anlage in Bad Wiessee gebaut.
Mein Kunde macht in Schnitt 1175 kWh je kWp, denke der Alpenrand
ist schon ein idealler Standort für PV Anlagen.

Wenn du willst schicke mir eine PN und werde dir mal seine Telefonnummer geben, damit du mit Ihm Erfahrungen austauschen kannst.

Servus
Ping Slammy

_________________
Wir sind Direkthändler von Modulen, Installateur und
Handwerksbetrieb.
Bitte Angebot einholen.
Tegernseesonne
Neu hier
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Angemeldet: 29.04.2008
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 09:03 Nach oben

Zuerst mal vielen Dank für eure Mitteilungen.
Ich habe mich jetzt entschlossen die Anlage zu bauen. Aber nur auf die kleinere Dachfläche (52m2) die direkt nach Süden zeigt.
Nun aber habe ich das Problem mit der Stadt Tegernsee. Die laut ihren §5 nur, wenn überhaupt 1/3 der Dachfläche mit Modulen belegen lässt.
Ich bitte nun den Bauauschuss, welcher am 26.5 eine Sitzung hat, um eine Ausnahmeregelung für mein Dach.
Ich hoffe die genehmigen es, denn vor Gericht möchte ich nicht gehen. Da ich keine Lust habe es mir mit dem Bauamt zu verscherzen. Dennoch würde ich es unfair finden.

Habt ihr vielleicht Erfahrung, beziehungsweise überzeugenden Argumente die ich dem Bauamt vorlegen kann?

Mit sonnigen Grüßen

Roman
jodl
Vielschreiber
Vielschreiber



Angemeldet: 02.07.2007
Beiträge: 279

BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 10:41 Nach oben

laut Bayerischer Bauordnung (Art. 57 Abs. 1 Punkt 2 b) sind "Solarenergieanlagen und Sonnenkollektoren" "in und an Dach- und Außenwandflächen" sogenannte "verfahrensfreie Bauvorhaben", das heisst sie bedürfen keiner Baugenehmigung
Grundsätzlich hat aber die Kommune die Möglichkeit, durch eine örtliche Satzung Vorschriften zu erlassen, die trotzdem verschiedene Sachen in ihrem Geltungsbereich verbieten, zum Beispiel schwarze Dachziegel, weiße Kunststoffenster, Solarkollektoren auf Dächern etc, und zwar aus Gründen wie Denkmalschutz, Ortsbild, Städtebauförderung...
Ich vermute mal, dass du im Geltungsbereich einer solchen örtlichen Gestaltungssatzung liegst, und wenn du dich nicht mit den örtlichen Behörden anlegen willst, bleibt dir bloß der Weg "Bitten und Hoffen"
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