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 Erdung der PV-Module notwendig? Nächstes Thema anzeigen
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Autor
lampennest
Öfters hier
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Angemeldet: 14.05.2008
Beiträge: 23
Wohnort: 66292 Riegelsberg

BeitragVerfasst am: 05.08.2008, 12:16 Nach oben

Hallo PV-Gemeinde,

heute wird meine PV-Anlage mit SolarWorld-Modulen und zwei WR von SolarMax (trafolos) geliefert.

In der Benutzerinformation für die SolarWorld-Module (Stand: Februar 2008) steht unter der Überschrift Erdung Modul und Rahmen folgendes:

"Die Erdung der PV-Module ist notwendig, um ein Brandrisiko bzw. die Gefahr von Stromschlägen zu reduzieren bzw. zu eliminieren. Das ausführende Unternehmen für die Installation eines PV-Systems ist für die Erdung jedes Modulrahmens verantwortlich. Es wird empfohlen, jeden Modulrahmen am hierfür vorgesehenen Erdungsloch anzuschließen ..."

Soweit, so klar, dachte ich und fragte einige Installateure nach ihrer Meinung hierzu. Das Ergebnis: Keiner würde eine Anlage nach dieser Vorgabe bauen!
Was soll ich denn nun davon halten und vor allem, wie soll ich beim Bau meiner Anlage vorgehen?
Mein Wohnhaus (Bj. 1978) verfügt nicht über eine Blitzschutzanlage, aber über eine Fundamenterdung, an der die Rohre der Wasserleitung, der Heizung und die Sanitärobjekte (Bade- und Duschwanne) angeschlossen sind.

Ich weiss, dass es bereits zwei Threads mit ähnlichem Inhalt gibt (Erdung der PV-Anlage/Blitzstromfähige Ableitung und Überspannungsschutz), würde aber dennoch bezogen auf meine Situation gerne eure kompetente Meinung dazu hören, sorry lesen.

Mit sonnigen Grüßen

lampennest
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Verfasst am: Nach oben

Retrerni
Forumsinventar
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Angemeldet: 09.11.2007
Beiträge: 1463

BeitragVerfasst am: 05.08.2008, 20:44 Nach oben

Hi Lampennest,

also optimal wäre eine einzelne Erdung jedes Moduls, was aber sehr zeitaufwending und somit teuer ist.

Pragmatischer ist üblicherweise die Erdung des Montagegestells und die Verwendung entsprechender Schraubverbinder zwischen Gestell und Modul, die eine ähnliche Funktion übernehmen. Dies sollte der Solateur auch unbedingt machen.

Trotzdem solltest Du Dich von einem Blitzfachmann beraten lassen, ob und wie Dein Blitzschutz aussehen sollte.

Ciao

Retrerni
lampennest
Öfters hier
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Angemeldet: 14.05.2008
Beiträge: 23
Wohnort: 66292 Riegelsberg

BeitragVerfasst am: 08.08.2008, 12:58 Nach oben

Hallo,

Zitat:
also optimal wäre eine einzelne Erdung jedes Moduls, was aber sehr zeitaufwending und somit teuer ist.

Pragmatischer ist üblicherweise die Erdung des Montagegestells und die Verwendung entsprechender Schraubverbinder zwischen Gestell und Modul, die eine ähnliche Funktion übernehmen. Dies sollte der Solateur auch unbedingt machen.


Da hast Du sicherlich recht. Viele Solateure arbeiten wohl in erster Linie nach der Maxime "time is money" und negieren die Notwendigkeit, die PV-Module zu erden.

Da mein Montagegestell bereits geliefert und teilweise schon installiert ist, kann ich leider wohl nicht die z.B. von Schletter angebotenen Schraubverbindungen nutzen.

Ich habe mir daher eine auf meine Situation angepasste Lösung überlegt, die ich nachfolgend vorstelle und zur Diskussion stelle. Idea
Vielleicht findet dieser Lösungsvorschlag ja die "Gnade" unserer Experten in diesem Forum.

Daher die Bitte: Ich möchte Eure konstruktiv kritische Bewertung und Meinung!

Mit sonnigen Grüßen

lampennest


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lampennest
Öfters hier
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Angemeldet: 14.05.2008
Beiträge: 23
Wohnort: 66292 Riegelsberg

BeitragVerfasst am: 10.08.2008, 15:56 Nach oben

Hallo,

ist das Thema "fachgerechte Erdung von PV-Modulen" allgemein so uninteressant oder ist mein Vorschlag unrealistisch oder so ?

Ich denke jedenfalls, dass die Hersteller von PV-Modulen nicht ohne Grund die Erdung der PV-Module vorgeben oder zumindest empfehlen.
Wenn denn viele Solateure glauben darauf verzichten zu können, muss es dafür doch auch triftige Gründe geben. Zeit oder Kosten dieser Maßnahme lasse ich aber nicht als Argument gelten.

Dieses Thema halte ich auch unter dem Gesichtspunkt Gewährleistung für nicht unbedeutend. Es sollte in diesem Forum, in dem sich doch viele Experten tummeln breiter als bisher diskutiert werden.

Sonnige Grüße

lampennest
Alexander Haelbich
Fleißiges Mitglied
Fleißiges Mitglied



Angemeldet: 18.07.2006
Beiträge: 494
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 10.08.2008, 16:59 Nach oben

Hallo Lampennest,

unbestreitbar, dein Vorschlag würde die Erdung sicherstellen. Allerdings etwas aufwändig und angebohrte Rahmen sehen die Modulhersteller auch nicht gerne (ggf. Gewährleistungsverlust).

Die Vorgaben sind erfüllt wenn die Modulrahmen der einzelnen Module an der dafür vorgesehenen Bohrung miteinander verbunden (es gibt für diesen Zweck im Fachhandel vorkonfektionierte Verbindungsleitungen mit Befestigungsmaterial zu kaufen) und abschließend am Fundamenterder aufgelegt werden. Den meisten Kunden ist das zu aufwändig, deshalb hat sich die pragmatische Sichtweise duchgesetzt nur die Unterkonstruktion zu erden, welche zwar Kontakt mit den Modulrahmen hat aber eben nicht "direkt" mit dem Rahmen verbunden ist. Funktioniert in der Praxis auch ganz gut.


Sonnige Grüße

Alex
Elektron
Administrator


Info: Betreiber
Angemeldet: 10.01.2005
Beiträge: 2745
Wohnort: 88457 Kirchdorf

BeitragVerfasst am: 10.08.2008, 19:20 Nach oben

Hallo,

die Demontage eines einzelnen Moduls aus dem Generatorfeld wird wohl schwierig werden, bzw. ist wohl nicht möglich.
Es muss von aussen das Generatorfeld abgebaut werden und bis zur gewünschten Platte vorgearbeitet werden.

Gruß Elektron

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Fotovoltaikshop
Stammmitglied
Stammmitglied



Angemeldet: 05.03.2007
Beiträge: 111

BeitragVerfasst am: 11.08.2008, 17:31 Nach oben

Die Modulrahmen sind in der Regel eloxiert, d.h. auch isoliert. Durch die Kontaktstelle Modulrahmen/Montageprofil geht kein Strom.
Mit den Erdungsmittelklemmen http://shop.fotovoltaikshop.de/709_schletter-erdungsmittelklemme-100mm-module-31mm-zm8x20.html können Rahmen und Montageprofil elektrisch verbunden werden.

_________________
Vergleichsanlage SSO , 17° DN
2,16 kW Sharp 180 mono + SMA SB 2100 TL
3,44 kW Sanyo HIP 215 NHE5 + SMA SB 3300 TL
2,86 kW Mitsubishi MF 130 + SMA SB 2500
2,24 kW Sharp NA801 microkristallin + SMA SB 2500
lehmann28
Forumsinventar
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Info: Solarteur
Angemeldet: 22.06.2006
Beiträge: 5227
Wohnort: Westfalen

BeitragVerfasst am: 11.08.2008, 18:39 Nach oben

Und was machen wir mit der Schutzklasse 2 ?

Der Tom Cool

_________________
Es gibt 10 verschiedene Arten von Menschen, diejenigen die binär zählen können und diejenigen, die es nicht können
lampennest
Öfters hier
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Angemeldet: 14.05.2008
Beiträge: 23
Wohnort: 66292 Riegelsberg

BeitragVerfasst am: 12.08.2008, 15:31 Nach oben

Zitat:
Und was machen wir mit der Schutzklasse 2 ?


Interssiert den (oder die) Hersteller von PV-Modulen aber offensichtlich nicht, da sie in ihren Installationsvorgaben die Erdung der Module trotzdem als erforderlich bezeichnen.

Zitat:
Die Modulrahmen sind in der Regel eloxiert, d.h. auch isoliert. Durch die Kontaktstelle Modulrahmen/Montageprofil geht kein Strom.
Mit den Erdungsmittelklemmen http://shop.fotovoltaikshop.de/709_schletter-erdungsmittelklemme-100mm-module-31mm-zm8x20.html können Rahmen und Montageprofil elektrisch verbunden werden.


Leider kann ich diese Mittelklemmen nach Rücksprache mit meinem Solateur nicht für das bereits montierte Gestell benutzen.

Die Schletterklemmen und der Einwand von Elektron

Zitat:
die Demontage eines einzelnen Moduls aus dem Generatorfeld wird wohl schwierig werden, bzw. ist wohl nicht möglich.
Es muss von aussen das Generatorfeld abgebaut werden und bis zur gewünschten Platte vorgearbeitet werden.


haben mich aber auf die Idee gebracht, die Schletterklemmen "nachzubauen", indem ich eine selbstschneide Edelstahlschraube von oben in einen der überdeckenden Flügel der Mittelklemme soweit einschraube, dass bei deren Befestigung der gleiche Effekt entsteht wie bei der Schletter-Erdungsklemme. Ist zwar etwas mehr Arbeit, aber ich nehme mir einfach die Zeit dazu.
Über das Ergebnis werde ich Euch zu gegebener Zeit berichten.

Sonnige Grüße

Joe lampennest
Theodore
Neu hier
Neu hier



Angemeldet: 29.06.2008
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 12.08.2008, 19:35 Nach oben

Hallo Lampennest,

bei uns stellt sich gerade die gleiche Frage. Unsere Anlage wird ab morgen montiert:

- 100 Solarworld Module 215 poly
- 3 SMA WR trafolos
- Hallendach. Keine Blitzschutzeinrichtung, Fundamenterdung vorhanden
- Gestell alustand/ alutec (Module nur eingelegt in das Profil)

Was ich bisher gehört und gelesen habe, gehen die Meinung zum Thema Module erden weit auseinander:

- Es gibt Aussagen wie: Das macht Keiner.

- SMA schreibt auf ihrer homepage unter FAQ: Muss ein Solargenerator geerdet werden?
Vorausgesetzt alle installierten Komponenten (Solarkabel, Solarmodule) sind in Schutzklasse II ausgeführt (doppelt isoliert) und es befindet sich auf dem Dach keine Blitzschutzanlage, ist SMA keine Vorschrift bekannt, die eine Erdung des Solargenerators zwingend vorschreibt. Sollte sich in unmittelbarer Nähe der PV-Anlage jedoch eine Blitzschutzanlage befinden, so muss die PV-Anlage in das bestehende Blitzschutzkonzept eingebunden werden.
Da nur der Elektroinstallateur alle baulichen Gegebenheiten vor Ort prüfen kann, empfiehlt SMA alle weiteren Details direkt mit dem Installateur abzuklären.

In der Installations- und Bedienungsanleitung ist auch kein Hinweis auf Modulerdung zu finden.

- Von Schletter gibt es eine Abhandlung, die sich mit Blitzschutz / Erdung beschäftigt und dafür ausspricht. Habe jetzt leider keinen Link da, müsste aber im download-Bereich auf deren HP zu finden sein.

- Habe heute mit dem techn. Support von Solarworld telefoniert, da ich auch den von Dir zitierten Passus in der Montageanleitung von SW gelesen habe. Lt. Aussage des techn. Support ist eine Erdung der Module nicht zwingend vorgeschrieben, es gibt dazu wohl keine eindeutige Vorschrift.

- Habe auch mit einem hier im Forum bekannten Versicherungsmarkler gesprochen. Die Versicherung, in diesem Falle Condor, schreibt eine Erdung der Module auch nicht vor. Die Installation der Anlage hat sinngemäß nach dem aktuellen Stand der Technik zu erfolgen.

- Eigentlich sagt ja der gesunde Menschenverstand, dass man die Module erden sollte, zumal die Rahmen ja mehr oder weniger blank sind. Ich hoffe, ich muss nie hoch, um was zu reparieren oder die Module zu putzen; oder ich muss das halt nachts machen....

- Dass das Gestell geerdet wird, scheint Konsens zu sein. Die Vermutung, dass dem so ist weil es relativ einfach und kostengünstig machbar ist, scheint mir nicht abwegig (im besten Fall nur eine Ltg.).

So richtig sicher bin ich mir also auch nicht, deshalb hier noch einmal die Frage an die Forumsgemeinde: Kennt jemand eine Vorschrift (DIN, VDE, o.ä.) in der das Erden der Module eindeutig verlangt wird.
Ansonsten gehen wir wahrscheinlich den Weg, nur das Gestell zu erden, da die Modulerdung in unserem Fall wohl ziemlich aufwendig wird.


Grüsse an alle
Theodore
lampennest
Öfters hier
Öfters hier



Angemeldet: 14.05.2008
Beiträge: 23
Wohnort: 66292 Riegelsberg

BeitragVerfasst am: 14.08.2008, 07:29 Nach oben

Theodore schrieb:
Zitat:
So richtig sicher bin ich mir also auch nicht, deshalb hier noch einmal die Frage an die Forumsgemeinde: Kennt jemand eine Vorschrift (DIN, VDE, o.ä.) in der das Erden der Module eindeutig verlangt wird.


Nach Allem was ich bisher hier im Forum gelesen habe, gibt es wohl in der Tat keine (elektro)technische Vorschrift, die eine Erdung von PV-Modulen vorschreibt, wenn diese die Schutzklasse 2 erfüllen - was eigentlich der Regelfall sein müsste.
Andererseits trifft man auch aber immer wieder auf die Aussagen, die trotz des Fehlens einer Vorschrift, die zusätzliche Erdung der Module empehlen.

Zwei Lösungen habe ich ja bereits in diesem Thread zur Diskussion gestellt und die Erste nach durchaus berechtigten Einwänden wieder verworfen.
Das Problem der Kontaktierung von PV-Modul und Montagegestell liegt darin, dass die Eloxierung des Alurahmens (PV-Modul) isolierend wirkt - daher auch Schutzklasse 2 Question
Wenn die Eloxierung an der Rahmenunterseite des PV-Moduls am Auflagepunkt, also dort wo sie Kontakt mit dem Montagegestell hat mit "mechanischer Gewalt" entfernt wird, wird diese Stelle doch leitfähig - oder Question

War nur so mal eine Überlegung Wink
Jedenfalls habe ich dann kein Loch in den Rahmen gebohrt, was laut Solarworld zum Erlöschen der Garantie führt.

Mit sonnigen Grüßen

lampennest
himrei55
Stammmitglied
Stammmitglied


Info: Betreiber
Angemeldet: 24.04.2008
Beiträge: 116
Wohnort: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 14.08.2008, 21:33 Nach oben

Hallo,

bei Recherchen habe ich diese Vorschrift gefunden, die möglicherweise weiterhilft. Ich habe aber keine Ahnung, was da konkret drin steht, weil die DIN-Normen meist kostenpflichtig sind. Elektro-Fachleute müssten den Inhalt dieser IEC Norm doch kennen:

DIN IEC 60364-5-54; VDE 0100-540:2008-01
Errichten von Niederspannungsanlagen - Teil 5-54: Auswahl und Errichtung elektrischer Betriebsmittel - Erdungsanlagen, Schutzleiter und Schutzpotentialausgleichsleiter (IEC 64/1610/CD:2007)

Wäre vielleicht ein Ansatz.

Gruß
himrei55
lampennest
Öfters hier
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Angemeldet: 14.05.2008
Beiträge: 23
Wohnort: 66292 Riegelsberg

BeitragVerfasst am: 18.08.2008, 19:48 Nach oben

Hallo,

meine Solarworld-Module habe ich inzwischen montiert.

Um einen leitenden Kontakt zwischen PV-Modul und Montagegestell herzustellen, habe ich auf der Unterseite des Modulrahmens an einem der vier Auflagepunkte die Eloxierschicht mit einem Bandschleifer entfernt. Dies ist eine zwar sicherlich nicht sehr professionelle, dafür aber eine wenig arbeitsintensive und zudem sehr einfach zu realisierende Maßnahme.

Damit werden auch meines Erachtens die Garantiebestimmungen des Herstellers nicht tangiert - er untersagt ja nur das Anbohren des Modulrahmens.

Was halten unsere Experten von dieser Methode?

Meiner Meinung nach ist dies immer noch besser, als die Vorgaben der Hersteller von PV-Modulen unf Wechselrichter nach Erdung der Module einfach zu ignorieren.

Sonnige Grüße

lampennest
lehmann28
Forumsinventar
Forumsinventar


Info: Solarteur
Angemeldet: 22.06.2006
Beiträge: 5227
Wohnort: Westfalen

BeitragVerfasst am: 18.08.2008, 19:54 Nach oben

lampennest hat Folgendes geschrieben:
Um einen leitenden Kontakt zwischen PV-Modul und Montagegestell herzustellen, habe ich auf der Unterseite des Modulrahmens an einem der vier Auflagepunkte die Eloxierschicht mit einem Bandschleifer entfernt. Dies ist eine zwar sicherlich nicht sehr professionelle, dafür aber eine wenig arbeitsintensive und zudem sehr einfach zu realisierende Maßnahme.

Damit werden auch meines Erachtens die Garantiebestimmungen des Herstellers nicht tangiert - er untersagt ja nur das Anbohren des Modulrahmens.

Was halten unsere Experten von dieser Methode?

Meiner Meinung nach ist dies immer noch besser, als die Vorgaben der Hersteller von PV-Modulen unf Wechselrichter nach Erdung der Module einfach zu ignorieren.


Nach meiner Meinung wird Dir das nicht viel bringen. Die Module werden nicht dicht auf dem Montageprofil aufliegen, so daß Wasser eindringen kann in die Kontaktstelle. Somit wird wieder eine Oxidationsschicht entstehen die einen Übergangswiderstand bewirkt.

Der Tom Cool

_________________
Es gibt 10 verschiedene Arten von Menschen, diejenigen die binär zählen können und diejenigen, die es nicht können
Alexander Haelbich
Fleißiges Mitglied
Fleißiges Mitglied



Angemeldet: 18.07.2006
Beiträge: 494
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 19.08.2008, 06:33 Nach oben

Hallo Lampennest,

warum eigentlich dieser Aufwand? Die vorhandenen Bohrungen am Rahmen sind zum anbringen der Erdungsleitung gedacht, einfach die Module miteinander verbinden und das letzte auf die Potentialausgleichschiene legen.


Sonnige Grüße

Alex
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